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Mein Arbeitsansatz

Keine Worthülsen...

Eine innovative, zukunftsorientierte und integrierte Arbeitsweise ist das Rückgrat meiner Leistungen, die auf nachhaltige und ganzheitliche Art alle Herausforderungen der Polykrise im Blick hält, um dennoch sinnstiftende Hubs und allseitig inklusive Perspektiven zu schaffen.

Klingt gut? Natürlich – doch die Aussagekraft bewegt sich gefährlich nah am Nullpunkt. Deshalb möchte ich Ihnen hier einen ausführlicheren Einblick in meine Denkweise geben, um besser nachvollziehen zu können, wie ich meine Projekte angehe.

...sondern eine Orientierung am Menschen.

Schon von frühester Kindheit an sprühte ich vor Neugierde und war von jedem Thema fasziniert, dem ich begegnete. Die Welt und ihre Zusammenhänge zu verstehen, entwickelte sich folglich zu einer großen Leidenschaft. Als es an die Wahl eines Studiengangs ging, stand ich vor dem Problem, diese breit gefächerte Neugierde mit meiner Begeisterung dafür zu kombinieren, Positives zu bewirken und konkrete Probleme zu lösen. Ich entschied mich für den Studiengang Umweltingenieurwesen an der Technischen Universität München, was sich als ausgezeichnete Wahl herausstellte – gerade, da mir Umweltthemen auch persönlich sehr am Herzen liegen. Während meines Bachelors und Masters beschäftigte ich mich nun mit Themen, die für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft unabdingbar sind – angefangen von ökologischer Quartiersentwicklung über die Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum bis hin zum Wechselspiel von Mobilität und Stadtentwicklung. 

Was müssen wir überhaupt wissen?

Doch zu Beginn meines Masters mit der Vertiefungsrichtung nachhaltige Stadt- und Verkehrsplanung stand ich erneut vor einem Problem. Denn durch meine breitgefächerten Interessen kam ich bald zu der Überzeugung, dass die Entwicklung von Orten nicht nur mit dem Umschichten von Atomen gleichgesetzt werden darf, sondern dass diese durch ihre Rolle als Lebensraum noch viel weiter wirken als uns oft bewusst ist. Zusammen mit meinem Drang, Dinge, die ich anpacke, gut zu machen, stellte ich mir folglich die Frage, was für Kompetenzen ich mit meinem Wissen überhaupt abdecken muss, um angesichts der vielfältigen Wechselwirkungen von Räumen eine geeignete Entscheidungsgrundlage für meine Planungen zu besitzen. Um diese Frage zu beantworten, bediente ich mich der Technik des First Principle Thinkings, bei der eine Handlung – in diesem Fall die geplante Entwicklung von Orten – eingehend hinterfragt wird. Dadurch wird ein Verständnis dafür gewonnen, was uns zu dieser Handlung eigentlich motiviert, sodass im Anschluss klarer wird, welche Wissensgrundlage hierfür benötigt wird – unabhängig von bequemen Gewohnheiten und Gepflogenheiten. In Konsequenz beschäftigte ich mich intensiv mit Themen wie evolutionären Präferenzen, Neurowissenschaften oder Motivationspsychologie, und schärfte darauf aufbauend auch mein technisches Profil nach, um die für die Entwicklung lebenswerter Orte relevanten Fähigkeiten abdecken zu können.

Disziplinübergreifendes Handeln als Schlüssel zu lebenswerten Orten

So verbinde ich die problemorientierte Denkweise eines Ingenierus mit einem Bewusstsein für größere Zusammenhänge und den Menschen an sich, sodass ich mich nicht scheue, den Taschenrechner in die Hand zu nehmen, jedoch auch den Moment erkenne, in dem einem Herz und Verstand mehr über eine Situation sagen können als pure Datenaufbereitung. Diese Kombination an Wissen erscheint auf den ersten Blick ungewöhnlich, doch ich bin überzeugt, dass es genau eine derart disziplinübergreifende Denkweise ist, die die Lösung zu unseren heutigen Problemen darstellt. In einer immer komplexer werdenden Welt bergen isolierte Ansätze immer die Gefahr von Fachidiotien und Wahrnehmungsverengungen – und gefährden somit die Entwicklung von Qualitäten, die jetzt und in Zukunft für ein hohes Wohlbefinden sorgen. Denn ein Ort muss in erster Linie immer von den Menschen, ihrer Wahrnehmung, ihren Handlungen aus gedacht werden, nicht aus dem Blickwinkel von Tabellen und Grundrissen.