Mobilität
Seien es hohe Treibhausgas- oder Luftschadstoffemissionen, ein hoher Flächenbedarf, das Bereitstellen ansprechender Angebote für alle Alters- und Nutzergruppen oder der wirtschaftliche Betrieb von Immobilien im Angesicht hoher Stellplatzbaukosten: das Feld der Mobilität hält aktuell in Bestand wie Neuentwicklung mehr als genug Herausforderungen bereit. Ich helfe Ihnen dabei, unter Berücksichtigung der relevanten Daten sowie Wissen zu Verhalten, Wünschen und Wahrnehmungen der Menschen rund um das Thema Mobilität Lösungen zu finden, die durch ihre klare Nutzerorientierung zum Erfolg werden.

Ideal für Sie, wenn:
- im Bestand oder Neubau Mobilitätskonzepte realisieren wollen, die wirtschaftlich und zukunftsfähig sind – von der Quartiersebene bis hin zur einzelnen Immobilie.
- Freiraumentwicklungen und -nutzungen planen, bei denen die Aufteilung der Flächen neu verhandelt wird.
- in der Verkehrsplanung Lösungen erreichen wollen, die angenommen werden und genau auf die Bedürfnisse der Nutzergruppen abgestimmt sind.
- Datenbasierte Analysen zum gesamten Mobilitätsverhalten – von Erreichbarkeit, Zieldestinationen und Häufigkeit bis hin zu Verkehrsraum und Verkehrsmodi
- Betrachtung von Mobilität nicht nur als Werkzeug, um von A nach B zu kommen, sondern auch als Quelle von Identität, Autonomie, Interaktion und Aktivität
- Auseinandersetzung mit der Raum- wie auch der Prozesswahrnehmung von Betroffenen, um auf allen Ebenen erfolgreiche Lösungen sicherstellen zu können
Von Zahlen und Daten...
Im ersten Moment erscheint einem das Verkehrsverhalten mit all seinen unterschiedlichen Zieldestinationen, Verkehrsmitteln und Flächenansprüchen oft verwirrend. Die Basis meiner Konzepte ist es deshalb stets, aufbauend auf existierenden oder selbst erhobenen Daten eine fundierte Grundlage zu schaffen. Auf die Situation und das konkrete Vorhaben abgestimmt können u.a. Informationen zu gewählten Routen, angesteuerten Zielen, Einstellungen der jeweiligen Nutzer und dem Grund der Wege – vom Pendeln bis hin zum Pakettransport – Stück für Stück ein Gesamtbild der Situation zeichnen. Dieses kann nachfolgend noch weiter verfeinert werden, z.B. durch Erreichbarkeitsanalysen, die auch zeigen können, welche Nutzungen im Lebensumfeld evtl. fehlen und damit sogar eine bereichernde Qualität im Rahmen einer Quartiersentwicklung darstellen könnten.
… zu Mobilität in ihrer vollen Komplexität
Doch an diesem Punkt Halt zu machen, wird der Komplexität der Mobilität nicht gerecht und birgt die Gefahr voreiliger Schlüsse. Denn wir richten unser Verhalten nicht nur an harten, klar messbaren Faktoren aus, sondern integrieren auch eine Vielzahl an soften Faktoren. So ist auch die Raumwahrnehmung entscheidend, ob wir uns auf einem Fuß- oder Radweg sicher fühlen sowie der Aufenthalt und Umstieg an ÖPNV-Haltestellen behaglich ist und eine schnelle Orientierung ermöglicht. Und im Idealfall machen wir sogar einen kleinen Umweg, falls ein Weg nicht nur Distanz überwindet, sondern Freude und Entspannung bietet. Nicht zuletzt müssen bei aktiver Mobilität gerade auf Grund des demographischen Wandels auch ansprechende Ruhemöglichkeiten im Freiraum mitgedacht werden. Durch meine Beratung helfe ich Ihnen dabei, nicht nur Wege, sondern Räume der Mobilität erfolgreich zu gestalten.
Ebenfalls ist, gerade bei Veränderungen im Bestand, die Prozesswahrnehmung ein entscheidender Faktor für den Erfolg. So können unterschiedliche kulturell und sozial geprägte Einstellungen zum Thema Verkehr verschiedene Herangehensweisen notwendig machen, um Menschen mitzunehmen und Vorurteile abzubauen, aber auch bisher nicht bedachte Hürden zu erkennen. Durch mein Wissen über bewusste und unbewusste Motivation oder auch die Tücken, die Self-Reports bei der Partizipation bieten können, ergänze ich Ihre Kommunikation um wertvolle Bausteine, die einen funktionierenden Wandel ermöglichen.
Weiterhin darf nicht außer Acht gelassen werden, dass unser Mobilitätsverhalten und die daraus entstehenden Wirkungen sich nicht nur auf das Überwinden von Distanzen reduzieren lassen. In Konsequenz machen angestrebte Veränderungen auch Anpassungen jenseits der üblichen Mobilitätsplanung nötig, um ihr Ziel zu erreichen. So ermöglichen Autos ein hohes Maß an Autonomie, während wir gleichzeitig auf Grund unserer evolutionären Präferenzen in überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln oft gestresst sind. In Konsequenz muss z.B. bei einer Reduzierung des Stellplatzschlüssels also auch überlegt werden, wie diese Bedürfnisse substituiert werden können. Ein großes Potenzial bietet hier eine entsprechende Freiraumentwicklung, da Bewohner durch eine aktive Gestaltung des eigenen Umfelds Autonomie erleben und Stress abbauen. Auch ist zur Akzeptanz von Sharing-Möglichkeiten eine den Vandalismus reduzierende Gestaltung notwendig, genauso wie soziale und räumliche Substrukturen innerhalb der Nutzerschaft. Durch meine Expertise helfe ich Ihnen hier, Mobilität auch jenseits klassischer Betrachtungsgrenzen weiterzudenken.