Zum Inhalt springen

Modellierung des Siedlungsklimas

Im Zuge des Klimawandels und eines steigenden Flächenverbrauchs nimmt die Hitzebelastung im Siedlungsraum immer weiter zu, da die Zahl der heißen Tage ansteigt, durch neue Baukörper sich Siedlungen stärker aufheizen können und Flächen zur Kaltluftentstehung immer weniger werden. Deshalb modelliere ich für Sie mit dem Programm ENVI-met das Siedlungsklima, um durch die daraus gewonnenen Erkenntnisse eine positive und zu einem erhöhten Wohlbefinden führende  Entwicklung erreichen zu können.

KURZ UND KNAPP
Ideal für Sie, wenn:
  • Sie ein mangelhaftes Siedlungsklima wahrnehmen und mögliche Gründe dafür herausarbeiten wollen.
  • Sie die Effekte neuer Planungen auf das Siedlungsklima bewerten bzw. verschiedene Szenarien vergleichen wollen.
Meine Leistungsbausteine:
  • Modellierung des Ist-Zustands bzw. möglicher Planungsszenarien mit dem Programm ENVI-met
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen

Die Folgen einer ansteigenden Hitzebelastung im Siedlungsraum sind vielfältig und in ihren direkten und indirekten Wirkungen nicht zu unterschätzen:
    • Hitzestress, vor allem über längere Zeit hinweg, stellt eine Gefahr für die Gesundheit dar, angefangen von Unkonzentriertheit und Schwindel bis hin zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
    • Heiße Freiräume reduzieren den Aufenthaltskomfort für Nutzer immens, sodass viele für ein hohes Wohlbefinden wichtige Handlungen nicht mehr möglich sind.
    • Die Hitze sorgt für einen erhöhten Kühlungsbedarf, der im Falle von dafür genutzten Klimaanlagen den Strombedarf erhöht. Dies erschwert wiederum das Ziel, unseren Strombedarf soweit wie möglich mit erneuerbaren Energien zu decken.

Sowohl für das individuelle Wohlbefinden als auch ein Funktionieren der Gesellschaft als Ganzes gilt es also, bestehende Hitzebelastungen zu verringern und bei Neuentwicklungen eine Zunahme der Hitzebelastung zu verhindern. Eine Modellierung des Siedlungsklimas ist hierfür ein idealer Ansatzpunkt.

Hierbei baue ich einen Bestand oder mögliche Planungsalternativen im Programm ENVI-met nach. In das so entstehende Modell fließen eine Vielzahl an Daten ein: Gebäudegeometrien, verwendete Baumaterialien, Bodenbedeckung, Vegetation – und noch einige weitere. Bei der Vegetation kann dabei auch zwischen unterschiedlichen Baum- und Straucharten unterschieden werden. Denn diese unterscheiden sich beispielsweise in ihrem Volumen oder ihrer Blattfläche, was sich beides auf deren thermisches Verhalten auswirkt.

Bei den anschließenden Simulationen wird dann nicht nur die simple Lufttemperatur berechnet, sondern der gesamte thermische Komfort. Dieser berücksichtigt auch die Wärmestrahlung, die für unser Wohlbefinden besonders entscheidend ist, da unsere körpereigenen Kühlungsmechanismen mit dieser weniger gut zurechtkommen als mit der reinen Lufttemperatur. Auch entstandene Windgeschwindigkeiten werden berücksichtigt – in manchen Fällen wird ein Ort durch pfeifenden Wind äußerst ungemütlich, in anderen Fällen kann er eine willkommene Kühlung darstellen.

Durch den Vergleich verschiedener Szenarien kann dann ermittelt werden, wie sich die Hitzebelastung verringern bzw. verhindern lässt. Was bringt an dieser Stelle ein zusätzlicher Baum? Ist es hilfreich, anstatt der Birke einen Ahorn zu pflanzen? Kann das Versetzen eines neu zu bauenden Gebäudes eine für das Siedlungsklima wichtige Kaltluftschneise erhalten?

Diese Simulationsergebnisse bereite ich für Sie natürlich auf und verknüpfe diese mit klaren Handlungsempfehlungen, um eine positive und zu einem erhöhten Wohlbefinden führende Entwicklung erreichen zu können.